Gegen blinden Aktionismus… und für Katzen. Jeder sollte zwei haben.
Wein, Weib und…Motorradunfall
So, nach den Bankgeschäften vom letzten Donnerstag kommt schon das nächste “Erlebnis” der ichmag.net-Family:
Wir haben mit der Cutie-Hälfte der Verwandtschaft einen Ausflug zu einem Weinfest eines Winzers im schönen Wachenheim geplant. Soweit sogut, die Tante hat das Organisatorische übernommen, für alle Zimmer und Shuttle-Service vom Hotel zum Winzer und wieder zurück gebucht, das Wetter hat auch mitgespielt, also kann es ja nur lustig werden…
Das WE fing dann auch erstmal ganz lässig an, wir treffen uns alle im Haupt-Gästehaus und warten schön im Schatten ganz idyllisch unterm Walnussbaum auf die Neben-Gästehaus Trulla, damit die dem Chief und mir den Schlüssel für unser Zimmer gibt – ja das Jungvolk musste ins “Neben-Gästehaus” ausweichen, damit die “älteren Herrschaften” zusammen bleiben konnten. Nach ca. 30 min haben wir unseren Schlüssel, und sind auf die 2. Shuttle- Fuhre aufgeteilt und damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Wir hocken so hinten in einem VW-Bus auf der Bank, der ist umgebaut, damit viele Weinkisten transportiert werden können und hat also vor der Sitzpank eine freie Fläche dafür, die mit Holz abgedeckt ist. Natürlich schnallt man sich bei so einer Tour nicht an (FEHLER!) und quatscht lustig mit dem Nebenmann – in diesem Fall eine Frau, meine angeheiratete Tante – vor sich hin. Die Männer sitzen aussen und hören dem gequassel zu. Auf einmal hör ich nur noch “WAMM”, ein Knall und ich hock nicht mehr auf der Sitzbank sondern auf dem Boden und guck dumm aus der Wäsche. Erst hab ich gedacht, da ist ein Reifen geplatzt, aber da war ein Motorradfahrer zu schnell in der Kurve, er ist weggerutscht und das Motorrad ist uns vors Auto geknallt…Gott sei Dank hat er sozusagen die Maschine vor sich hergeschoben und hatte er hatte gute Protectoren, ihm ist nichts passiert – ich bin ja “First-Aid-Helper” und hab den gleich nach irgendwelchen Verletzungen inspiziert und auch ausgefragt um zu gucken, ob er “normal” reagiert. Bei uns im Auto waren auch alle unverletzt, das Motarrad hat es aber zerlegt, die Maschine ist wahrscheinlich hinüber, der Tank ist geplatzt, die Gabel sah ziemlich verbogen aus, der Sichtschutz (oder wie man das über dem Lenker nennt) ist gesplittert und beim VW-Bus war der linke Vorderreifen hinüber, der ganze Kotflügel weggerissen und wahrscheinlich die Felge im Eimer sowie die Spur kaputt. Da bekommt man schon einen guten Schreck, wir waren dann alle aber froh, dass es doch so “glimpflich” ausgegangen ist, wir haben gleich die Verkehrsregelung übernommen, damit nicht noch ein Unfall in der Kurve passiert und als die Polizei anrückte wurde die ganze Sache wurde dann auch recht schnell aufgenommen. Der Motorradfahrer hat sofort gesagt, dass er halt die Kurve unterschätzt hat und zu schnell war….so kanns geht, also bitte immer schön vorsichtig fahren, gelle!
Unser Shuttle-Fahrer hat allerdings schon einen schönen Schrecken bekommen, ich hätte das auch, wenn da in der Kurve auf einmal ein Motorrad auf mich zugerutscht wäre, was bin ich froh, dass wir nicht mit unserem tiefergelegten BMW gefahren sind, der wäre total hinüber, obwohl der Chief meint, dass unsere Reifen nicht kaputt gegangen wären.
Beim Weingut endlich angekommen haben wir dann alle erstmal “einen auf’s Haus” spendiert bekommen auf den Schreck und dann konnten wir das restliche Fest mit Weinprobe, Planwagenfahrt und allerlei spaßigen Einlagen – der Entertainer hatte ein Auge auf meine Tante und machte entsprechende Ansagen und meinen anderen Onkel und Tante hab ich zum ersten Mal tanzen gesehen, dazu noch jede Menge Schunkel- und Gesangseinlagen (für die mir der Chief glaub ich fast die Scheidung eingereicht hätte
) … – genießen.
Als wir dann recht fröhlich und ohne weitere Motorrad-Incidents in unserem “Neben-Gästehaus” ankommen und das Licht anmachen “lacht” uns dann doch noch zum Abschluss dieses Tages eine Riesen-Spinne von der Wand an – klar, das fehlte noch! Das war dann ne größere Aktion, wer von uns zwei Arachnophoben jetzt das Vieh vernichtet, im Endeffekt haben wir das dann in Gemeinschaftsarbeit erledigt und erstmal das ganze Zimmer nach weiteren unerwünschten “Mitbewohnern” durchsucht – in Florida hatten wir ja schon ne Schlange in der Wohnung, da hatt ich nicht so einen Schreck bekommen, sondern die mit so ner Küchenkelle zur Tür rausgescheucht…
Der Rest des Wochenendes war dann Gott sei Dank nicht mehr so aufregend und gestern am frühen Nachmittag sind wir dann mit jeder Menge Wein, Traubensaft, Processo und Likör (lecker: “Weinberg-Pfirsisch”) im Gepäck wieder heil zuhause bei den Stubentigern angekommen.
So, das war jetzt hoffentlich erstmal das letzte Blog-würdige-ichmag.net-Family-Erlebnis, ich hätt jetzt gegen ein paar stinklangweilige Tagen/Wochen nichts einzuwenden
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Cutie am 3. August 2009 um 13:30 veröffentlicht und unter WAHHHH abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |