Linux

Manchmal nervt Ubuntu etwas…

Kaum aktualisiert man mal seine Ubuntu-Server installation, schon funktioniert irgendwas wieder nicht. Ich glaub in Zuklunft lasse ich das mit dem Updaten solange die Kiste läuft…

Seit dem Letzten Distri-Update läuft mein VM-Ware Server nicht mehr, und die NVidia Grafikkarten-Treiber wollen auch nicht mehr, so dass ich nicht mal ohne weiteres den X-Server Hochfahren konnte.

Jetzt hab ich den Server rebootet und den älteren Chef (Kernel) geladen und siehe da, hier tut alles wieder. So eine schlamperrei. Weis jemand, wie ich meinem Ubuntu sagen kann, dass er per default einen älteren Chef lädt?

Ich hab keinen Bock wieder zwei Stunden lang das Netz zu durchforsten nur um zu erfahren wie ich jetzt VM-Ware und die NVidia Treiber unter dem neuen Kernel zum laufen bekomme.

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit sowas vorab zu testen?

Endlich geschafft…

Ich kann schon die Leute verstehen, die sagen, dass Windows viel einfacher und Benutzerfreundlicher ist als Linux.

Unter Windows Lade ich mir die Setup-Datei für den VMware-Server herunter, doppelklicke und das Ding installiert sich. Evt. muss ich noch noch den Port in der XP-Firewall freigeben, damit ich auch von extern auf den Server zugreifen kann.

Unter linux musste ich mir erst noch eine Software-Quelle in meinen Paketmanager eintragen, den VM-Ware server installieren. Feststellen, dass der heruntergeladene Server nicht mit meinem aktuellen Kernel zusammenläuft. Den Server dann doch überreden, indem ich ein paar dateien von einem Verzeichnis in ein anderes kopiere und eine fehlerhafte authentifizierungsdatei korrigieren die es bei einer normalen installation verhindert, dass man per remote auf den Server zugreifen kann.

Und all das musste ich mir auf bestimmt acht verschiedenen Webseiten und Foren häppchenweise zusammensuchen. Naja – Immerhin läuft jetzt auf meinem 64Bit Ubuntu Server mit aktuellstem Kernel auch der VM-Ware Server inklusive Web-Management Konsole.

Ach übrigends:

Um einen Windows Rechner von einer Linux-Konsole aus neu zu starten (reboot) reicht dieser relativ einfache Befehl:

net rpc shutdown -f –ipaddress=x.x.x.x -U user%password

catscan

Catscan

Das nenne ich mal einen Catscan…catscan

Als ich mal gucken wollte, ob mein oller Scanner auch am ollen Laptop mit dem neuen xubuntu funktioniert, wollte Buffy mir dabei natürlich unbedingt helfen. Sie ist überhaupt eine sehr hilfsbereite Katze. Sie kann sich so richtig in etwas verbeißen (insider)…

Das ist ja einfach…

.htaccess dateien einfach online zusammen klicken (über einen Wizard):

http://www.htaccesseditor.com/gr.shtml 

Öhm… sonst nix?

Ich hab auf meinem Ubuntu server doch noch ne grafische Oberfläche installiert die ich selten mal starte (einige Applikation benötigen wohl leider doch eine X-Oberfläche).

Die Wahl fiel dabei auf den Xubuntu Desktop der xfce verwendet. Ich hab ums verrecken keine Möglichkeit gefunden den Desktop einfach zu sperren.

In Foren wurde ich schließlich fündig das dafür ein Script genutzt wird welches bei mir nicht mit installiert wurde?!

Ich hab das Script erstellt und geht nicht. Ein bisschen weiter stöbern brachte mich dazu das Paket xlockmore zu installieren. Dann konnte zumindest ein passwort geschützter Bildschirmschoner ausgeführt werden. Nutzen tuts nix, mit einer kleinen Tastenkombo ist man im Terminal und kann den X-Desktop beenden und mit den rechten des angemeldeten Benutzers  munter losarbeiten. Das war unter Windows irgendwie einfacher.

Ideen, anyone?

Ich möchte meinen Webserver generell erstmal mit einem Passwort schützen, soweit kein Problem. .htaccess angelegt, User und Passwörter generiert und gut ist’s (mal davon abgesehen, dass ich erst das AllowOverride aktivieren musste…).

ABER, ich würde gerne einzelne Verzeichnisse vom Schutz ausschließen. Wie geht das?

LVM für Anfänger

LVM (Logical Volume Manager) für Anfänger

Da ich als Linux Noob es nur unter großen Schwierigkeiten geschafft habe mir meine Festplatten mittels LVM einzurichten weil ich keinen einfachen Guide gefunden habe, schreib ich grad mal einen, so wie ich das System verstanden habe.

In meinem Fall wollte ich drei Festplatten zu einem großen Volumen (Laufwerk) zusammenfassen um dieses mit Daten zu füllen (wofür sonst?). Man kann den LVM aber auch benutzen um aus drei Laufwerken zwei zu machen oder aus einem fünf. Im Grunde geht es darum die Tatsächlichen Physischen Laufwerke von den tatsächlich angezeiten (Nutzbaren) zu trennen.

Als Grundlage dient hierfür der Logical Volume Manager. Wenn man seine Laufwerke mit dem LVM benutzen möchte muss man Sie als erstes für die Verwendung mit diesem Vorbereiten. Angeblich funktioniert das mit ganzen (unpartitionierten) Laufwerken, als auch mit Partitionen einzelner Laufwerke. Angeblich deshalb, weil das mit den Unpartitionierten Laufwerken bei mir nicht Funktioniert hat.

Ich habe meine drei Festplatten also Partitioniert: 1 Partition auf jeder Platte mit dem Typ”8e” (Linux LVM).

Anschließend müssen die Laufwerke mit dem Befehl “pvcreate /dev/sda1″ (sda1 ist bei mir die erste Partition meines ersten SATA Laufwerks, ist natürlich bei jedem anders) . Nur wenn für jede zu verwendende Partition dieser “pvcreate” Befehl ausgeführt wurde, kann man sie auch nutzen.

Als nächstes legt man eine Volume Group an. Eine Volume Group fasst mehrere Physicalische Volumes (PV) zu einer Gruppe zusammen.

Dies geschieht mit dem Befehl vgcreate  VolumeGroupName /dev/sda1 /dev/sdb1 /dev/sdc1 (Mein Beispiel, meine drei angelegten Partitionen auf meinen drei SATA Laufwerken). Geht natürlich auch mit nur einem oder Zwei Partitionen oder mehr).

Damit ist es aber noch nicht getan. In einer Volume Group müssen jetzt Logische Volumes angelegt werden. Erst diese bieten tatsächlich den Zugriff auf den Speicherplatz.

Befehl: “lvcreate -L GrößeDesVolumes -n NameDesVolumes VolumeGroupName”.

Jetzt hat man wenn alles funktioniert hat in seinem /dev/ Verzeichnis einen neuen Eintrag mit dem Titel der angeleten VolumeGroup. Das Laufwerk kann jetzt formatiert werden, in meinem Beispiel mit dem Ext3 System: “mkfs.ext3 /dev/VolumeGroupName/NameDesVolumes”.

Anschließend kann man das angelegte Volume mounten: “mount /dev/VolumeGroupName/NameDesVolumes”.

Tadaaa. Wenn man beim “lvcreate” beim -L nicht die volle Größe der verfügbaren physikalischen Laufwerke nutzt, kann man weitere logische Volumen innerhalb der VolumeGroup anlegen, oder sogar noch zusätzliche VolumeGroups anlegen.

Nochmal kurz zusammengefasst:

  • Physikalische Laufwerke vorbereiten (fdisk + pvcreate)
  • Volume Group erzeugen
  • Logische Volumes erzeugen (eins oder mehrere)

Man kann zum Beispiel aus drei 500Gb Laufwerken zwei Volumes mit jeh 750Gb erzeuen, oder eins mit 1500Gb, oder oder oder.

Das ist ja praktisch: SSH Portforwarding mit Putty

Oder: Wie komme ich daheim auf meine FritzBox, wenn alles was grad an ist ein Linux-Server ohne grafisches Frontend (nur Konsole) und keiner der Konsolenbrowser mit dem Interface der Fritzbox zurecht kommt.

http://www.a-enterprise.ch/content/view/163/97/